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    Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung

    Endlich am Ziel - das Erste Staatsexamen!

    Auch wenn Sie in Ihrem modularisierten Lehramtsstudium eine Vielzahl an Prüfungen, die Modulprüfungen, in jedem Semester abgelegt haben, müssen Sie noch Ihr Erstes Staatsexamen bestehen, um Ihr Studium abzuschließen und die Berechtigung für das Referendariat zu erwerben.
     
    Falls Sie jedoch im Laufe Ihres Studiums, zum Beispiel nach den Praktika, festgestellt haben, dass Sie lieber einen anderen Weg als den in den Schuldienst einschlagen möchten, so besteht alternativ (oder auch zusätzlich) die Möglichkeit,  nach sechs Semestern bzw. 180 ECTS-Punkten einen Bachelorabschluss zu beantragen. Damit hätten Sie einen akademischen Abschluss als ersten berufsqualifizierenden Abschluss, mit dem Sie sich auf dem Arbeitsmarkt oder für ein geeignetes Masterstudium bewerben könnten. Beachten Sie bitte, dass nicht alle Lehramtsmodule Ihres Studiengangs für die Anrechnung auf den entsprechenden Bachelorstudiengang geeignet sind. Die anrechenbaren Module sind in den Studienfachbeschreibungen (Anlage zur Prüfungsordnung FSB) grau hinterlegt.
    Falls Sie dem ursprünglich eingeschlagenen Weg treu bleiben und sich für die Lehramtslaufbahn qualifizieren möchten, beachten Sie bitte folgende Informationen und Links:

    Was Sie alles für die Anmeldung zum Ersten Staatsexamen benötigen:

    Zunächst benötigen Sie natürlich alle ECTS-Punkte in Ihren Fächern, wie Sie im Rahmenstudienstrukturplan (RSSP) und im Studienverlaufsplan (SVP) angegeben sind. Der RSSP setzt die Zulassungsvoraussetzungen des §22 der LPO I um. 

    Schriftliche Hausarbeit

    Außerdem müssen Sie quasi als Abschlussarbeit eine schriftliche Hausarbeit anfertigen und bestehen. Als Abschlussarbeit ist die schriftliche Hausarbeit eine fachliche Zulassungsvoraussetzung, gleichzeitig zählt sie aber auch zum Staatsexamen.
    Für die schriftliche Hausarbeit gibt es Fristen:
    Sie müssen sich das Thema bis spätestens ein Jahr vor der Meldung zu Examen geben lassen, damit wird die schriftliche Hausarbeit offiziell. Da die Meldung zum Examen ein halbes Jahr vor dem Prüfungszeitraum vorgenommen wird, liegt die Themenvergabe 3 Semester vor dem geplanten Examen.
    Abgegeben beim Prüfer/ bei der Prüferin wird die Schriftliche Hausarbeit mit der Examensmeldung, also am Ende des Semesters, nach dem Sie Examen machen möchten. Sie haben also ca. 1 Semester Zeit für die Anfertigung der Arbeit, dann hat der Prüfer/die Prüferin ebenfalls noch ein Semester Zeit für die Begutachtung und anschließende Verbuchung der Leistung (Noteneingabe).
     
    Mit den Fach-ECTS, den EWS-Leistungen, den Praktika, den ECTS des Freien Bereichs und ggf. den GWS (GS/HS/SO) haben Sie dann alle notwendigen Zulassungsvoraussetzungen erbracht. Die Leistungen, die im Meldesemester noch ausstehen, können Sie bis kurz vor dem Examen noch nachreichen. Bitte sprechen Sie aber Ihre Prüfer/innen darauf an, dass die Verbuchung der Leistungen rechtzeitig vor der Nachmeldefrist erfolgt!
    Für die Unterichtsfächer (FW und FD gesondert) sowie die EWS werden Fachnoten berechnet. diese gehen zu 40 % in die Lehramtsnote ein. Einzelnoten von Modulen, die in keine Fachnote eingehen, wie z.B. im Freien Bereich oder den GWS, werden Ihnen selbstverständlich im Transcript of Records ausgestellt.

    Zusätzliche Nachweise

    In den einzelnen Fachparagraphen der LPO I finden Sie überdies etwaige zusätzliche Nachweise, die Sie als fachliche Zulassungsvoraussetzung erbringen müssen, zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse oder Basisqualifikationen.
     
    Die Anforderungen der Examensprüfungen selbst sind ebenfalls in den Fachparagraphen nach Umfang und Aufgabenstellungen dargestellt.
     
    Innerhalb der Didaktik der Grundschule müssen Sie nur in den Sachgebieten der Grundschulpädagogik Klausuren schreiben, außerdem praktische Prüfungen in Kunst/Musik/Sport, je nachdem, was Sie studiert haben, ablegen.
    Wie es innerhalb der Didaktik der Hauptschule (Fächergruppe) aussieht, können Sie im §38 der LPO I nachlesen.
     

    Was Sie für das Examen wissen müssen:

    In aller Regel haben die Fächer in ihrem Modulangebot bereits die examensrelevanten Prüfungsinhalte vermittelt. Dadurch sollten Sie schon gut vorbereitet sein. Natürlich macht auch die LPO I hierzu einige Vorgaben, die Sie in den für Sie geltenden Fachparagraphen unter dem Absatz "inhaltliche Prüfungsanforderungen" nachlesen können. Im Absatz "Prüfungsteile" erfahren Sie den Prüfungsumfang.

    Die LPO-I-Regelungen zu den Erziehungswissenschaften erfahren Sie hier.
     
    Konkreter werden die Prüfungsinhalte aller Fächer in den "Kerncurricula"geregelt.
     

    EWS-Examen

    Sie können die Examensklausur für die Erziehunsgwissenschaften zeitlich den anderen Examensprüfungen vorziehen. Man spricht hier vom vorgezogenen EWS-Examen. Um sich zum EWS-Examen anmelden zu können, müssen Sie die 29 ECTS der EWS-Pflichtmodule, die 6 ECTS für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sowie die 2 ECTS für die zugehörige Begleitveranstaltung, die 4 ECTS für das studienbegleitende fachdidaktische Praktikum und in den Studiengängen Grundschule, Hauptschule und Sonderpädagogik auch die 8 ECTS für die Gesellschaftswissenschaften nachweisen.
    Alle examensrelevanten Informationen erhalten Sie im Prüfungsamt!
    Notenberechnung
    Wie die Noten in Ihren Studienfächern berechnet werden, können Sie den Fachspezifischen Bestimmungen jeweils im § 18 nachlesen. Die Didaktiknoten werden in der Fachspezifischen Bestimmung für die Didaktik der Grundschule bzw. für die Didaktiken einer Fächergruppe der Hauptschule geregelt (auch hier § 18).
     
    Wie dann die universitären Moduldurchschnittsnoten mit den Examensnoten "weiterverarbeitet" werden, finden Sie anschaulich hier!

    Kontakt

    Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZfL)
    Josef-Martin-Weg 52
    Campus Hubland Nord
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-83214
    E-Mail

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